Standortampel Einzelhandel der IHK Südlicher Oberrhein: Untersuchungsgemeinden für 2017 gesucht

Der Einzelhandel in Deutschland unterliegt enormen Veränderungsprozessen. Klassische Vertriebstypen wie Facheinzelhandel nehmen immer weiter ab. Die einzelhandelsrelevanten Konsumausgabe sinken durch gestiegene Kosten für Energie und Freizeit. Gleichzeitig findet eine Verkaufsflächenausweitung durch geänderte Anforderungen auch der Kunden statt, oft nur realisierbar auf der „grünen Wiese“. Immer mehr wird der klassische Einzelhandel durch e-commerce verdrängt.

Gerade in kleinen und mittleren Kommunen bleibt dies nicht ohne Auswirkung auf die vielleicht noch vorliegenden Versorgungsstrukturen. Dies sowohl hinsichtlich Versorgungsqualität wie auch – quantität. Leerstände, Unzufriedenheit der Kunden aber auch der Einzelhandelunternehmer/innen sind oft die Folge. Kunden wandern ab und lassen sich nicht wieder binden.https://i1.wp.com/www.suedlicher-oberrhein.ihk.de/image/frihk24/servicemarken/branchen/handel_neu/Stationaerer-Handel/3346682/uncropped/558/335/82000b1cc888adad307458a27803a44b/Nc/data/Standortampel--1-.png

Dieses Projekt richtet sich an Kommunen und Gewerbevereinigungen in Gemeinden mit unter 10.000 Einwohner. Diese Gemeinden dürfen maximal Kleinzentren nach regionalplanerischen Vorgaben sein. Die Standortampel stellt auf Basis einer Erhebung des derzeitigen Handelsbesatzes in enger Zusammenarbeit mit einem örtlichen Gremium eine Zukunftsprognose an und empfiehlt wichtige Maßnahmen zur Steuerung der Einzelhandelsentwicklung und Sicherstellung der Nahversorgung.

Kleine und mittlere Kommunen haben realisiert, dass ein guter Einzelhandelsbesatz auch Standortfaktor ist und handeln dementsprechend. Oft aber nur reaktiv ohne ein wirkliches Einzelhandelskonzept.

Dies will die Standortampel ändern! Sie liefert Antworten auf die Fragen:

  • Wo soll in unsere Kommune Einzelhandel stattfinden?
  • Welchen Wert hat unsere Innenstadt?
  • Wie können wir aktiv werden, um den Handel zu stärken?

Ablauf

  1. Kostenfreie Information der Kommune
  2. Informationsveranstaltung – KickOff
  3. Standortbestimmung: Analyse vor Ort mit Datensammlung und -erfassung durch Begehung und Interview
  4. Gremiumsarbeit: 3 Workshops á 2,5 Stunden – Auswertung, Bewertung und Handlungsansätze durch das Gremium

Sämtliche Maßnahmen sollten sich über einen Zeitraum von maximal 4 Monaten erstrecken.

Kosten: 1.000,- € Aufwandsersatz pro Gemeinde + eventuell 200,- € je Ortsteil, der zusätzlich untersucht werden soll.

Nachfolgende Gemeinden haben bereits eine Standortampel beauftragt und durchgeführt:

Gemeinde  Jahr
Appenweier 2013
Schuttertal 2014
Lauf 2014
Seelbach 2014
Lauf 2014
St. Märgen 2015
Hinterzarten 2015
March 2015
Zell a.H. 2016
Haslach i.K. 2016
Heitersheim 2016
Renchen 2016

Ansprechpartner bei der IHK Südlicher Oberrhein:

Thomas Kaiser
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s