IHK Südlicher Oberrhein: Standortampel Einzelhandel für kleine und mittlere Kommunen

Der Einzelhandel in Deutschland unterliegt enormen Veränderungsprozessen. Klassische Vertriebstypen wie Facheinzelhandel nehmen immer weiter ab. Die einzelhandelsrelevanten Konsumausgabe sinken durch gestiegene Kosten für Energie und Freizeit. Gleichzeitig findet eine Verkaufsflächenausweitung durch geänderte Anforderungen auch der Kunden statt, oft nur realisierbar auf der „grünen Wiese“. Immer mehr wird der klassische Einzelhandel durch e-commerce verdrängt.

Gerade in kleinen und mittleren Kommunen bleibt dies nicht ohne Auswirkung auf die vielleicht noch vorliegenden Versorgungsstrukturen. Dies sowohl hinsichtlich Versorgungsqualität wie auch – quantität. Leerstände, Unzufriedenheit der Kunden aber auch der Einzelhandelunternehmer/innen sind oft die Folge. Kunden wandern ab und lassen sich nicht wieder binden.

Dieses Projekt richtet sich an Kommunen und Gewerbevereinigungen in Gemeinden mit unter 10.000 Einwohner. Diese Gemeinden dürfen maximal Kleinzentren nach regionalplanerischen Vorgaben sein. Die Standortampel stellt auf Basis einer Erhebung des derzeitigen Handelsbesatzes in enger Zusammenarbeit mit einem örtlichen Gremium eine Zukunftsprognose an und empfiehlt wichtige Maßnahmen zur Steuerung der Einzelhandelsentwicklung und Sicherstellung der Nahversorgung.

Kleine und mittlere Kommunen haben realisiert, dass ein guter Einzelhandelsbesatz auch Standortfaktor ist und handeln dementsprechend. Oft aber nur reaktiv ohne ein wirkliches Einzelhandelskonzept.
Dies will die Standortampel ändern! Sie liefert Antworten auf die Fragen:
  • Wo soll in unsere Kommune Einzelhandel stattfinden?
  • Welchen Wert hat unsere Innenstadt?
  • Wie können wir aktiv werden, um den Handel zu stärken?

Ablauf

  1. Kostenfreie Information der Kommune
  2. Informationsveranstaltung – KickOff
  3. Standortbestimmung: Analyse vor Ort mit Datensammlung und -erfassung durch Begehung und Interview
  4. Gremiumsarbeit: 3 Workshops á 2,5 Stunden – Auswertung, Bewertung und Handlungsansätze durch das Gremium

Weitere Infos gibt es hier und bei

Thomas Kaiser
IHK Südlicher Oberrhein
07821 2703-640
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