Volle Kassen statt leerer Orte: BWIHK-Studie „Handel und Tourismus“

Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) zeigt in seiner Studie erstmals landesweit die Potenziale der Kooperationen von Tourismusunternehmen, Stadtmarketing und Einzelhandel auf.

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Die Studie zeigt auf, welche Potenziale in der Kooperationen zwischen Tourismusunternehmen, Stadtmarketing und Einzelhandel liegen. Die Tages- und Übernachtungsgäste in Baden-Württemberg geben jedes Jahr rund 20,3 Milliarden Euro im Land aus. Davon werden gut 7,2 Milliarden Euro, also mehr als ein Drittel, für Einkäufe ausgegeben. Die Untersuchung zeigt erfolgreiche Praxisbeispiele auf. Darüber hinaus wurden Konzepte entwickelt, um die Potenziale dieser Zielgruppe besser zu erschließen. Die Zahlen basieren auf den Berechnungen und Studien des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr an der Universität München (dwif e.V.).

Ziel: Synergien durch Kooperationen
Die Akteure aus Handel wie auch Tourismus betrachten ihre Gäste und Kunden noch ohne den nötigen Seitenblick auf Synergien. Diese Potentiale sollten aus Sicht der Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammern noch stärker erschlossen werden. Es ist erstaunlich wie selten konkrete Maßnahmen, etwa im Rahmen des Stadt- und Citymanagements, unternommen werden, um den Umsatz mit den Touristen zu steigern. Deshalb ist das zentrale Anliegen dieser Broschüre, den Einzelhändlern, den Tourismusunternehmen und den Citymanagern zu vermitteln, dass sich durch intensive Zusammenarbeit zusätzliche Marktchancen ergeben können.

So viel wird ausgegeben
Eine Gegenüberstellung der von Tages- und Übernachtungsreisen profitierenden Wirtschaftszweige zeigt deutliche Unterschiede: Bei Tagesreisen überwiegen die Ausgaben für Einzelhandelsprodukte; sie erreichen einen Anteil von 47,6 Prozent. Der Gastronomie kommen fast 30 Prozent zugute. Bei Übernachtungsreisen dominieren dagegen die Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung, während auf den Einzelhandel 17,3 Prozent entfallen. Bei gezielten Shopping-Ausflügen wird mit Abstand am meisten Geld im Zielgebiet gelassen. In unserem Land werden dabei pro Kopf über 80 Euro und damit mehr als im Bundesdurchschnitt ausgegeben. Der Großteil dieser Ausgaben kommt dem Einzelhandel zugute.

Die Studie gibt es als Download auf der Website des BWIHK.

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