2. Handelsmonitor Osnabrück – Gutes Einzelhandelsklima, Handlungsbedarf in den Quartieren

Die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH (OMT) und das Osnabrücker City-Marketing (OCM) haben jetzt gemeinsam den „2. Handelsmonitor Osnabrück“ vorgestellt. Ziel des Handelsmonitors ist es, alle verfügbaren Daten zu Stand und Entwicklung des Einzelhandels in der Stadt zu bündeln und zu analysieren. In diesem Jahr wurde ein besonderes Augenmerk auf einzelne Einkaufslagen gelegt. Die sich daraus ergebenden Handlungserfordernisse sollen nun gemeinsam mit den Unternehmen des Einzelhandels und weiteren Entscheidern, z. B. den Immobilieneigentümern, in Angriff genommen werden.

Neben der Auswertung von statistischen Kennzahlen wurden erneut die Einzelhandelsbetriebe in der Stadt gezielt in die Untersuchungen einbezogen. Danach ist die aktuelle Geschäftslage weiterhin zufriedenstellend bis gut, auch wenn größere Zuwächse im Vergleich zum vergangenen Jahr ausgeblieben sind. Für das erste Halbjahr 2014 gehen die Händler weiterhin von einer stabilen Konsum- und Umsatzentwicklung aus.

„Osnabrück hat eine starke Innenstadt, die von Kunden und Gästen gern besucht wird.  Der Mix aus attraktiven Geschäften, Gastronomie und Dienstleistung macht die Attraktivität der Innenstadt aus. Daher bin ich auch davon überzeugt, dass das Oberzentrum Osnabrück die Kraft hat, auf die Herausforderungen, die etwa mit dem wachsenden Online-Handel verbunden sind, angemessen zu reagieren“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert zu der gemeinsamen Studie.

Um die Kunden an den Einzelhandelsstandort zu binden, stehen vor allem Rabattaktionen bei den Betrieben im Vordergrund. Damit reagieren die Kaufleute auf die wachsende Konkurrenz auch durch den Handel im Internet.

IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf ergänzt: „Die Umsatzkennziffern liegen auf hohem Niveau. Außerdem entwickeln sich Kaufkraft, Geschäftsklima und Investitionsbereitschaft positiv. Das sind gute Nachrichten für den Standort Osnabrück. Allerdings gibt es in einzelnen Geschäftsstraßen zum Teil größeren Anpassungsbedarf, etwa in der Iburger Straße oder der Hasestraße.“ Hier belege das Untersuchungsmodul „Quartierscheck“ einen Attraktivitätsverlust.

„Das City Marketing wird in den kommenden Monaten Handlungsfelder aus dem Handelsmonitor in den Fokus rücken. So werden wir uns u.a. auch mit dem Thema Passantenfrequenz beschäftigen. Wir haben hier noch ein Wissensdefizit: So müssen wir uns bislang lediglich mit Momentaufnahmen von Frequenzen zufrieden geben“, so Ira Klusmann, Vorsitzende des Osnabrücker City Marketing e.V.

Quelle und Download des Handelsmonitor Osnabrück 2014 unter http://goo.gl/g1Fmk5

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