Studie der IHK Mittlerer Niederrhein zum Stadtmarketing in Kempen

Die historische Altstadt, viele attraktive Geschäfte und interessante Stadtfeste sind die Erfolgsgaranten, die die Individualität der Kempener Innenstadt ausmachen. Dabei ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Händlerschaft mit dem kommunalen Stadtmarketing unverzichtbar. Das ergab eine Studie der IHK Mittlerer Niederrhein und der Hochschule Niederrhein, in der 19 Kommunen des IHK-Bezirks Mittlerer Niederrhein und 64 Werbegemeinschaften zu ihrer Organisation und zu ihren Erfahrungen in der Zusammenarbeit befragt wurden.

„Funktionierende Zentren prägen das Image der Kommune über die Stadtgrenzen hinaus. Deshalb ist das Stadtmarketing für viele Städte und Gemeinden ein bedeutendes Thema und gehört längst zur geübten kommunalen Praxis“, berichtet Andree Haack, IHK-Geschäftsführer. „Die zunehmenden Handlungsanforderungen gehen einher mit sinkenden finanziellen Kapazitäten. Das zeigt sich auch in Kempen“, so Haack weiter. Hinzu kommt, dass – wie auch bei anderen Kommunen ähnlicher Größe – ein bedeutender Teil des Stadtmarketing-Budgets in die Tourismusförderung fließt.

Umso wichtiger ist es für ein erfolgreiches Citymarketing, dass die Kommunikation zwischen Stadt und Werbering gut funktioniert und dass kooperiert wird. „Diese Kooperation funktioniert in Kempen. Das klappt erfreulich gut. Wir sind mit unserer Zusammenarbeit zufrieden“, da sind sich Reinhard Stein vom Werbering Kempen und Bürgermeister Volker Rübo einig. Christoph Dellmans von der Stadt Kempen ist dabei eine zentrale Figur. Er ist für die Stadt als geborenes Mitglied bei den Sitzungen des Werberinges dabei, informiert innerhalb der Verwaltung über die Einzelheiten der Stadtfeste und koordiniert, welche Unterlagen für die Stadtfeste nötig sind.
„Einzig die Genehmigungspraxis unserer Anträge hat in der Vergangenheit bei der Händlerschaft zur Verunsicherung geführt, weil manche Genehmigungen erst kurz vor den Veranstaltungen vorlagen. Wir brauchen Planungssicherheit für die Feste, denn die Kosten für die Events trägt allein der Werbering“, erläutert Stein. Nach dem Loveparade-Unglück haben sich die rechtlichen Auflagen für Großveranstaltungen erheblich verschärft. „Die Prüfungen der Anträge sind nun umfangreicher. Hier müssen wir alle noch ein wenig lernen und Routine üben“, erklärt Bürgermeister Rübo.

Um den Abstimmungsprozess in Zukunft weiter zu verbessern, haben der Werbering und die Stadtverwaltung eine Manöverkritik nach jeder Veranstaltung verabredet. Auch über einen Zeitplan für die Anträge  und über Genehmigungen der Stadtfeste soll gesprochen werden. „Auf eine so gut organisierte und starke Händlerschaft kann die Stadtverwaltung stolz sein. Eine enge Zusammenarbeit und eine gute Kommunikation zwischen Stadtverwaltung und Werbering sind deshalb wichtig für die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte Kempen“,  betont Haack.

Quelle: IHK Mittlerer Niederrhein

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