Geldwäschegesetz: Weitere Bürokratielasten für den Einzelhandel abgewendet

Nach dem Willen der Bundesregierung sollten alle Unternehmen – darunter auch Händler, Immobilienmakler und Versicherungsvermittler – verpflichtet werden, ab 1. Januar 2012 einen Geldwäschebeauftragten zu bestellen. Das sah eine Verschärfung des Geldwäschegesetzes vor. Der DIHK konnte diese enorme bürokratische Belastung abwenden – nur noch im Finanzsektor und bei Spielbanken wird in Zukunft diese Pflicht bestehen. Darüber hinaus können die Landesaufsichtsbehörden die Bestellung von Geldwäschebeauftragten zusätzlich in einigen „Risikobranchen“, wie KFZ-, Juwelen-, Kunst- und Antiquitätenhandel, anordnen. Alle Unternehmen müssen jedoch – auch ohne Beauftragten – ihre Präventionspflichten durch künftige Risikoanalyse, Mitarbeiterschulung und Meldung von Verdachtsfällen erfüllen. Das Gesetz muss vor dem endgültigen Inkrafttreten Anfang 2012 noch den Bundesrat passieren.

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